Basketball: Das Mutter-Tochter-Ding

- 18.07.2026, 09:01
Zwei Generationen, eine große Leidenschaft: Roia Noori und Tochter Rubina haben den Basketballsport als gemeinsames Hobby entdeckt. „Auf der Suche nach einem Angebot für meine Tochter bin beim TSV Glinde fündig geworden“, erzählt Roia. Perfektes Timing, denn erst seit Kurzem bietet der TSV die beliebte Trendsportart an. Zunächst richtet sich das Angebot an Mädchen der Jahrgänge 2015/16 und 2017. Die Resonanz ist groß. Rund 20 junge Talente treffen sich nun jeden Donnerstag (17-18.30 Uhr) in der Sporthalle Tannenweg, die während der Sommerferien geschlossen bleibt.
Die Coaches Jennifer Struve und Clara Schwartz haben mit dem Aufbau einer Damenmannschaft den nächsten Schritt in Planung. Trainiert wird donnerstags von 20-21.30 Uhr - an gleicher Ort und Stelle. Roia war begeistert, als sie davon erfuhr. Zuletzt ging sie Anfang der 2000er-Jahre für die HT16 auf Korbjagd. „Dass ich noch eimal auf dem Platz stehe und Dribblings und Korbwürfe hinbekomme, damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt die Glinderin lächelnd.
Mannschaftssport ist für Roia ein wichtiger Katalysator der Persönlichkeitsentwicklung, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Zur Stärkung von Kompetenzen wie Teamgeist, Fairness und Empathie. Parallelen zieht sie zur Arbeitswelt. „Teamspirit ist auch ein wichtiger Aspekt in der Pflege, sowohl in der Zusammenarbeit mit den Kollegen als auch mit den Patienten und ihren Angehörigen.“
Mit dem in Glinde am Sandkamp 22 ansässigen ambulanten Pflegedienst SentioCare machte sie sich 2025 selbstständig. „Motivieren und gleichzeitig losungsorientiert zu denken ist eine grundlegende Voraussetzung in meinem Job“, sagt Roia. Die Glinderin sucht engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Interessierte können sich per Mail (info@sentiocare.de) melden. Gleiches gilt für pflegebedürftige Klienten, die eine Betreuung suchen. Weitere Infos stehen im Internet (www.sentiocare.de).

