60 Jahre Städtepartnerschaft Glinde und Saint-Sébastien-sur-Loire

Pop und Poetry Festival Mühlenfunken – einmal mehr war der Name Programm, um 60 Jahre Städtepartnerschaft von Glinde und Saint-Sébastien-sur-Loire gebührend zu feiern. Zwei Livebands sorgten am vergangenen Sonnabend beim deutsch-französischen Bürgerfest vor der Kupfermühle für ausgelassene Stimmung. Jennifer Burmeister und Jill Kirstan, die Geschäftsstellenmitarbeiterinnen des TSV Glinde, waren mit einem Infostand vor Ort, führten dabei jede Menge anregende Gespräche. Frank Woller, Jürgen Richter und Maik Baumann von den TSV-Fußballern sorgten bis spät in den Abend hinein für perfekt gegrillte Würstchen.

„Eine Verschwisterung zweier Städte wie diese muss erhalten und weiter gefördert werden, gerade für Jugendliche kann eine derartige Partnerschaft tolle Erlebnisse bedeuten“, sagt Frank Gabbert. Der TSV-Abteilungsleiter Fußball weiß, wovon er spricht. Als Jugendlicher nahm Gabbert mit dem TSV Glinde selbst an einem Austausch teil.

Tags darauf fand in der Kupfermühle eine offene Diskussionsrunde statt. Thema war die derzeitige Situation und die zukünftige Entwicklung der Städtepartnerschaft . „Die Stadtverwaltungen beider Partnerstädte haben sich dafür ausgesprochen, den Schüleraustausch weiter zu fördern“, sagt Gerd Mucha, Vorsitzender der Europa-Union Glinde und Vorstandsmitglied des TSV Glinde. Frederique Robert aus Saint-Sébastien-sur-Loire und Monika Kaemmer, Vortsandsmitglied der EU-Glinde, saßen ebenso mit am Tisch wie Referent Hans-Peter Busch, der für einen nicht unwesentlichen Denkanstoß sorgte. Zu seiner Zeit als Bürgermeister seien fast alle Stadtvertreter Mitglied in der Europa-Union gewesen, heute könne man sie an einer Hand abzählen, gab der ehemalige Amtsträger von Glinde zu bedenken.

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