Opatija rüstet auf

Restaurantinhaber Gjugja bedankt sich bei seinem treuen Stammpublikum. Die Terasse wird mit einer flexiblen Konstruktion überdacht.

Opatija rüstet auf

2. Mai
Drei Dinge helfen Zog Gjugja momentan durch die schweren Zeiten: Geduld, Zuversicht und ein treues Stammpublikum. „Ich möchte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei allen Gästen bedanken, die uns in den zurückliegenden Wochen und Monaten so toll unterstützt haben, auch wenn wir unsere Speisen coronabedingt lediglich Außer-Haus anbieten konnten“, sagt der 66 Jahre alte Betreiber des Restaurants Opatija.

Für den Gastronomen, der seit 2005 direkt neben der Geschäftsstelle des TSV Glinde kroatische und internationale Spezialitäten offeriert, ist eins sicher: Bleibt der Corona-Inzidenzwert im Kreis stabil unter 100, wird er bald zunächst seine Terrasse für den Publikumsverkehr wieder öffnen dürfen. Deshalb hat sich Gjugja für seine rund 150 m2 große Außenfläche auch etwas Besonderes einfallen lassen. Ende Mai wird der gesamte Bereich mit einer flexiblen Konstruktion überdacht. Einzelne Öffnungs-Module lassen sich dann separat ansteuern. „Wenn einige Gäste gern unter freiem Himmel sitzen, andere lieber geschützt speisen möchten, kann ich ihnen ihre Wünsche mit wenigen Knopfdrücken ermöglichen“, sagt Gjugja stolz. Mit dieser Entscheidung will er zusätzlich punkten. „Auch, wenn die Pandemie unter Kontrolle sein wird, werden viele Menschen weiterhin ein Bedürfnis nach Sicherheit haben und Ansammlungen in geschlossen Räumlichkeiten möglichst meiden“.

Aber auch für den rund 140 m2 großen Innenraum seines Restaurants setzt der Gastronom auf hohe Sicherheitsmaßnahmen. Zum Schutz seiner Gäste wird ein industrieller Luftreiniger Viren, Bakterien und Sporen neutralisieren. Die Luftkeimzahl wird deutlich reduziert, die Kontaminationsgefahr im Gastraum minimiert.